Andreas Jung MdB Adler


Andreas Jung


Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz

CDU





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Andreas Jung MdB

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Nachhaltigkeit

…bedeutet für mich Langfristigkeit. Erstmals tauchte der Begriff im Bereich der Forstwirtschaft auf: „Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“, fasste es Anfang des 18. Jahrhunderts Carl von Carlowitz zusammen. Im Laufe der Zeit hat der Begriff an Bedeutung gewonnen und die Idee der Nachhaltigkeit wurde weiterentwickelt. Zentrale Frage: Wie können wir die Welt im Gleichgewicht  halten? Meine Antwort: Wir müssen neue Wege finden, nicht auf Kosten anderer Menschen und zukünftiger Generationen zu leben. Dabei müssen wir unser Wirtschaftssystem weiterentwickeln. Ich verstehe Nachhaltigkeit nicht als Verzicht. Es ist vielmehr ein inspirierender Leitfaden, um unsere Gesellschaft gemeinsam lebenswerter zu gestalten, unsere Wirtschaft zu stärken und die Natur zu schützen.

Energiewende

Aus voller Überzeugung stehe ich hinter der Energiewende und dem Weg zu einer vollständigen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien. Kernenergie, Kohle und Fracking können keine Alternativen sein. Mit ehrgeizigen Klimazielen und einem verschärften Emissionshandel muss der Kohleanteil an der Stromerzeugung deshalb immer weiter reduziert werden. Fracking muss bundesweit ausgeschlossen werden. Trinkwasserschutz und Gesundheitsvorsorge haben Priorität vor wirtschaftlichen Interessen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss mit Nachdruck vorangebracht werden. Dazu brauchen wir eine verlässliche und effiziente Förderung und den Ausbau von Netzen und Speichern

Fracking

Chemie gehört ins Labor und nicht in den Boden! Deshalb muss Fracking in Deutschland ausgeschlossen werden. Trinkwasser und Gesundheit haben oberste Priorität – vor allen wirtschaftlichen Interessen. Schon Probebohrungen müssen verhindert werden. Das wird auch gelingen: Die bestehenden Konzessionen berechtigen nur zum Sammeln von Daten vom Schreibtisch aus. Bisher ist keine Probebohrung beantragt. Sollte ein Antrag gestellt werden, würde es nach Auskunft des zuständigen baden-württembergischen Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau bis zur Entscheidung über den Antrag mindestens vier Jahre dauern. Vorher wird die gesetzliche Regelung greifen und bereits Probebohrungen ausschließen.

Elektromobilität

Als Beauftragter meiner Fraktion koordiniere ich die Aktivitäten der Union zur Elektromobilität im Bundestag. Im Verkehrs-, Wirtschafts-, Umwelt- und Forschungsausschuss arbeite ich eng mit den zuständigen Kollegen zusammen. Dabei formuliere ich unsere politischen Positionen und begleite die Arbeit der Bundesministerien. So manchen Aspekt des Programms der Bundesregierung zur Elektromobilität schreiben wir uns dabei auf die Fahne. Ich werde mich in diesem Sinne weiter für eine nachhaltige Mobilität einsetzen. Mein Ziel ist: Deutschland muss bei der Elektromobilität eine Vorreiterrolle einnehmen. Das sichert und schafft Arbeitsplätze. Gerade Baden-Württemberg lebt zu weiten Teilen vom Automobil und der Zulieferung. Wir müssen den Ehrgeiz haben, die ökologischsten und effizientesten Autos zu produzieren, zu fahren und weltweit zu verkaufen. Dabei hat Elektromobilität keinesfalls nur etwas mit Autos zu tun. Wegen der vielen betroffenen Themen und Akteure handelt es sich um ein komplexes politisches Querschnittsthema. Elektromobilität bedeutet große Chance: für Wirtschaft und Arbeitsplätze in den Bereichen Automobil, Elektrotechnik und Elektronik, Chemie-, Energie- und Umwelttechnologien. Die Liste lässt sich beinahe beliebig fortführen. Wegen der Komplexität stehe ich in regem Kontakt mit Umweltverbänden, Forschungseinrichtungen, Industrievertretern aller Bereiche und Umsatzgrößen, Rechts- und Marktexperten sowie Verkehrsexperten.

Als Umweltpolitiker ist mir vor allem die Verknüpfung der Elektromobilität mit erneuerbar erzeugtem Strom wichtig. Über 120 Jahre nach Erfindung des Automobils stehen wir vor der Aufgabe, nicht nur den Antrieb unserer Autos, sondern auch den aller anderen Verkehrsmittel nachhaltig und zukunftsfest zu machen. Heute trägt der Verkehr zu rund einem Viertel zum Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland bei. Das müssen wir drastisch reduzieren. Schaffen können wir das durch eine Verbesserung und Diversifizierung der Antriebstechnik. Wenn wir erneuerbaren Strom nutzen, reisen wir effektiv mit null Emissionen. Deshalb ist Ökostrom der Kraftstoff der Zukunft!

Klimaschutz

Klimaschutz ist elementar, wenn wir die globale Erderwärmung für die Zukunft begrenzen wollen. Als Berichterstatter für Klimaschutz meiner Fraktion begleite ich die internationalen Bemühungen für ein umfassendes Klimaschutz-Abkommen. Ich bin zuständig für den - mittlerweile auf europäischer Ebene angesiedelten - Emissionshandel, der dringend verschärft werden muss - und ich bin an der Umsetzung der nationalen Klimaschutzmaßnahmen beteiligt: Die Förderung der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sind die Schwerpunkte dabei.



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